Kinderschutzbund Wartenberg

Aktionen 2011

SPAß AN DER KUNST: Ausflug in die Münchener Pinakothek

Bei herrlichem Sonnenschein machten sich 13 Kinder am Donnerstag mit den drei Betreuerinnen Susanne Weiß, Anja DeWille und Julia Gebhart mit Bus und Bahn auf nach München in die Alte Pinakothek. Hier wurden sie bereits von Frau Albrecht erwartet, die sie eine gute Stunde lang in die Malerei Rembrandts einführte. 

Der Künstler fertigte im Auftrag reicher holländischer Kaufleute eine Vielzahl von Gemälden an. Anhand der „Auferstehung Christi“ erklärte sie, wie man mit Licht und Schatten das Wichtige betonen kann und sogar eine ganze Geschichte in ein Bild malen kann. Die Kinder konnten auch selber anhand verschiedenfarbigem Papier und Stiften mit Hell und Dunkel experimentieren. 

Zurück ging es ebenfalls mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Alle waren vom kulturellen Ausflug in die Landeshauptstadt begeistert.

Aschermittwochslagerfeuer voller Erfolg

Mit zwanzig Kindern wanderten am Aschermittwoch vier Betreuer des Kinderschutzbundes durch den Wartenberger Wald zum Herz-Jesu-Berg. 

Bei schönstem Sonnenschein ging es bergauf, bergab bis zum Grundstück im Wald auf dem einst das „Hexenhäuschen“ stand. Dort war aber nichts für ein Lagerfeuer vorbereitet, da wegen der Trockenheit die Waldbrandgefahr zu hoch gewesen wäre Es musste noch ein kleines Stück marschiert werden bis die vorbereitete Feuerstelle, bereits mit einer schönen, heißen Glut, gefunden wurde. 

Die war auch nötig, denn nun hieß es Stockbrot  backen. Mit etwas Geduld konnte dann nach einigen Minuten ein frisches Stück Brot verzehrt werden. 
So gestärkt und den Bewegungsdrang erweckt, tobten die Kinder zurück zum Bürgerhaus, wo sie schon von ihren Müttern erwartet wurden.

Hüttengaudi am Rannasee 13.08.bis 16.08.2011 (Ferienprogramm)

Das diesjährige Ferienprogramm führte an den Rannasee im Bayrischen Wald.

Am 13.08 gegen 8:30 Uhr startete der Bus mit 30 Kindern und 11 Betreuern des Kinderschutzbundes Wartenberg  in Richtung unseres Feriendomizils. 

Einen Zwischenstopp legten wir beim Graffitbergwerk in Kropfmühl ein. Nachdem wir alle mit Mänteln und Helmen ausgestattet waren, ging es in die tiefen des stillgelegten Bergwerkes. Gerade die Betreuer waren äußerst froh über den Kopfschutz, da die Deckenhöhe oft nur den Kindern aufrechtes gehen erlaubte. Die Kinder lauschten gespannt den Geschichten über die Arbeit untertage und nach 233 Stufen gelangten wir wieder ans Tageslicht. 

Gegen 14 Uhr trafen wir bei leichtem Regen an unserer Unterkunft ein. Die Kinder nahmen ihre Kojen in den vier Holzhütten sofort in Besitz und erkundeten die Umgebung. Da wir uns wie jedes Jahr selbst versorgten, musste erst einmal der Proviant in die  Küche geschleppt werden, damit bis zur „Raubtierfütterung“ auch alles bereit war.

Am nächsten Tag wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Rannasee los und überquerten die österreichische Grenze. Für die Strapazen der Wanderung wurden die Kinder beim Rückweg mit einem Eis am See belohnt. Eine weitere Abkühlung verschafften sie sich durch die anschließende Wasserschlacht um die Hütten. Beim Lagerfeuer mit Bratwürstl und Stockbrot klang der Tag dann gemütlich aus.

Für Montag war nichts besonderes geplant außer spielen und natürlich die lustigen Einlagen und Sketche für den „Bunten Abend“ vorzubereiten und so machte uns der Regen wenig aus. Als aber dann die Sonne sich am Nachmittag doch noch kurz blicken ließ, tobten sich die Kinder am nahegelegenen Spielplatz noch einmal richtig aus. Für den „Bunte Abend“ hatten sich wieder einige Kinder lustige Sketche und Pantomimen ausgedacht und so wurden unsere Bauchmuskeln stark beansprucht.

Der nächste Tag, der schon wieder unser Abreisetag war, hielt noch einmal einiges an Arbeit bereit: Betten mussten abgezogen, Hütten gekehrt und Koffer gepackt werden. Gegen 11:30 ging es dann wieder los Richtung „eigenes Bett und Essen von Mama“. Doch vorher besuchten wir noch das „Haus am Strom“ in Jochenstein. Dort angekommen wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe sich durch verschiedene Gerüche schnupperte und eigene Parfüms und Massageöle zusammenstellte, jagten die anderen beiden bei einer Krimiwanderung durch die Donauleiten einem Nesträuber hinterher. Nachdem wir uns mit Kuchen wieder gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Wartenberg und kamen mit einer Stunde Verspätung am Volksfestplatz an.

Es waren vier wunderschöne Tage mit einer tollen Gruppe und viel Spaß!

Grusellesenacht mit dem Kinderschutzbund

Bei der - nun schon vierten - Grusellesenacht des Kinderschutzbundes Wartenberg waren 11 Kinder mit von der Partie. Von halb acht bis halb zwölf wurde das Buch: Olive und das Geheimnis des Schattenhauses vorgelesen. 

Julia Gebhart und die Jugendbetreuerin Katharina Bauer lasen die Geschichte von dem Mädchen Olive in dem geheimnisvollem Haus, wo sie mit Hilfe einer Zauberbrille in alte Gemälde hineingehen kann und allerhand Spannendes und Unheimliches erlebt.

Die ersten Kinder waren schon um fünf wieder munter und nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Jugendbetreuern Katharina Bauer, Jana Rudolf, Sascha Huber und Moritz Zink tapsten die doch noch müden Gestalten zufrieden aus dem Bürgerhaus.